Portoferraio in Elba

Elba – Eine Insel mit vielseitigem Angebot

Als größte Insel des toskanischen Archipels ist Elba dank der milden Temperaturen ein beliebtes Urlaubsziel. Sie bietet vielfältigen Möglichkeiten zur Entspannung oder zu erlebnisreichen Aktivitäten. Der Spitzname “Perle der Toskana” spielt auf die traumhaften Küsten und hügeligen Landschaften der Mittelmeerinsel an. Die Hauptstadt der Insel liegt an der Nordküste und heißt Portoferraio. Wie auch in Rio Marina und Porto Azzurro befindet sich in Portoferraio ein großer Hafen. Über den man auf die Insel gelangt oder von dem aus man zu interessanten Ausflügen mit der Yacht aufbrechen kann.

Aktivitäten auf Elba 

Der Wassersport gehört zu den beliebtesten Aktivitäten auf der Insel Elba. An den meisten Küstenorten bieten Schulen ein Equipmentverleih und Kurse im Segeln, Surfen, Tauchen oder auch Kajakfahren an. Am kilometerlangen, feinen Sandstrand von Marina di Campo können Badegäste am türkisblauen Meer die Seele baumeln lassen. Der Strand lädt hier auch zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ebenfalls empfehlenswert für Strandliebhaber ist der Golfo Stella.

Der Westen der Insel ist hügelig und lässt die Herzen von Wanderern, Trekkingfans oder Mountainbikern höher schlagen. Der höchste Berg ist der Monte Capanne. Mit seinen 1.084 Metern kann man eine schöne Aussicht auf das Umland bis hin zur Küste genießt. Wem der Aufstieg zu Fuß zu anstrengend ist, der kann von Marciano aus mit einer Kabinenbahn auf den Gipfel hinauffahren. Weite Teile von Elba gehören dem Naturschutzgebiet Parco Nazionale dell’Arcipelago Toscano an. Dort findet man beim Wandern am Wegesrand eine unberührte und intakte Pflanzenwelt vor. In dieser Pflanzenwelt sind auch seltene Orchideensorten zu finden. Die Wanderwege auf Elba sind gut ausgewiesen.

Zur Abwechslung kann man sich ein wenig mit der Geschichte Elbas beschäftigen. Auf Napoleons Spuren wandelt man in seiner Winterresidenz Villa San Martino in Portoferraio, in der der Korse 1814 und 1815 im Exil seine Rückkehr auf den Kontinent plante. Ins Mittelalter zurückversetzt wähnt man sich in der pittoresken Altstadt des Bergdorfes Capoliveri mit ihren engen, von Schwibbögen überspannten, Gassen.

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