Lucca - Perle der Toskana

Die schönsten Städte in der Toskana

Die schönsten Städte in der Toskana, einem der vielfältigsten Landstriche Italiens, bieten den Urlaubern alles, was das Herz begehrt: südliche Sonne, guten Wein, traditionelle Küche und malerische Landschaftsbilder.

Die Toskana gehört zu den beliebtesten Landstrichen Italiens und liegt in der Mitte des Landes. Geprägt ist die Region durch Pinienwälder, weite Mohnfelder, einsame, schmale Landstraßen, romantische Bergdörfer, Olivenbäume und Weinberge – eine insgesamt hügelige Landschaft.

Florenz, eine der schönsten Städte in der Toskana, ist gleichzeitig die Hauptstadt im Norden Mittel-Italiens. Die Küste der Toskana hat eine Länge von ungefähr 328 Kilometern. Im Norden sind die Strände lang, breit und feinsandig – auch bekannt als Versilia. Der sich daran anschließende Teil hingegen, die etruskische Riviera, ist eher durch Buchten gekennzeichnet.

Die großen Touristenzentren Florenz, Pisa, Siena, Lucca und Arezzo

Florenz zählt mit seinen unzähligen Kunstschätzen und Bauwerken zu den Kunstmetropolen der Welt, auch steht ihre Altstadt nicht umsonst seit 1982 auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe. Unübersehbar ist da der Duomo Santa Maria del Fiore. In ihm finden zirka 25.000 Menschen Platz, und so gehört er zu den größten Domen der Welt.

Durch die Gassen von Lucca

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Museo dell’Opera del Duomo, in dem verschiedene gemeißelte Skulpuren sowie die einbeinige Christusfigur von Michelangelo zu finden sind. Als außerdem erwähnenswerte Ausflugstipps sind da noch der Stadtpalast Capella dei Magi, das Museum Casa di Dante, die stadtälteste Brücke Ponte Vecchio sowie die Kunstwerke Neptunbrunnen und das vier Meter hohe Standbild des David von Michelangelo am Piazza della Signoria zu nennen.

Pisa ist nicht nur mit dem schiefen Turm in Verbindung zu bringen. Es gibt weitaus mehr Sehenswürdigkeiten in der Universitäts- und Handelsstadt. Zum Beispiel lohnt sich der Besuch im Duomo Santa Maria Assunta, Kirche und Grabmal von Heinrich VII., im Nationalmuseum San Matteo am Ufer des Flusses Arno sowie die Besichtigung des alten Dominikanerklosters. Zwischen der Erkundungstour bleibt aber immer Zeit für eine Pause in einem der gemütlichen, italienischen Cafés.

Siena ist vor allem bekannt und beliebt durch das bisher noch erhalten gebliebene mittelalterliche Stadtbild. Zunächst sollte man die 400 Stufen auf den 87 Meter hohen Torre del Mangia wagen. So bekommt man einen ersten Überblick über die schöne Stadt. Beim Ausflugsprogramm sollten ebenfalls der Piazza del Campo, auf dem zweimal im Jahr das berühmte Pferderennen Palio ausgetragen wird, das Rathaus, die Kathedrale und der Piccolomini Palast bedacht werden.

Lucca ist Europas einzige Stadt, deren Stadtmauer noch komplett erhalten ist – was sie somit auch zur ursprünglichsten Stadt der Toskana macht. Sehenswert für Kulturbegeisterte ist hier der Sankt Martin Dom, in dem das bekannteste Kruzifix Volto Santo aufbewahrt wird. Auch die älteste Kirche der Stadt, die San Fernando, lockt mit ihrem Fassadenmosaik der Himmelfahrt Christi, jährlich zahlreiche Kunstliebhaber und Gläubige an. Typisch Lucca sind die hier hergestellten Toscano – Zigarren, die gern als Souvenir mit nach Hause genommen werden.

Arezzo ist die viertgrößte Stadt der Toskana und liegt nordöstlich von Siena. Sie wird aufgrund ihrer Sakralbauten, Kaufherrenpaläste und der sonstigen mittelalterlichen Architektur als Juwel der Toskana eingestuft. Hier gibt es, neben einem Dom, vielerlei Museen und Casas zu besichtigen. Fährt man ein Stück außerhalb, gelangt man zum Viadukt der Direttissima Firenze-Roma. Sie verbindet – wie der Name bereits vermittelt – die Hauptstadt der Toskana, Florenz, mit Rom und ist für den internationalen Verkehr von großer Bedeutung.

Die bergigen Orte San Gimignano, Volterra, Montepulciano und Montalcino

Der niedliche Ort San Gimignano, auf einem Hügel gelegen, ist umgeben von reizvoller Landschaft und bekannt für seine noch 14 erhaltenen, mittelalterlichen Türme, auch Geschlechtertürme genannt. Den Stadtkern erreicht man nur über die in die Stadtmauer integrierten Stadttore. Auf der Piazza della Cisterna mit dem kleinen Brunnen, dem Mittelpunkt das örtlichen Geschehens, befinden sich viele Restaurants, Cafés und Eisdielen. Seit 1990 gehört San Gimignano zum UNESCO Weltkulturerbe.

Das uralte Städtchen Volterra, der italienischen Provinz Pisa zugehörig, befindet sich im Kulturdreieck – zwischen Pisa, Siena und Florenz. Über Serpentinen gelangt man hoch auf den felsigen Hügel, auf dem der Ort entstanden ist. Von hier aus bietet sich einem ein schöner Blick auf die umliegende Landschaft und die zwei Flüsse Cecina und Era. Bei einem Bummel über den überschaubaren Markt, vorbei am Dom und dem ältesten Rathaus der Toskana sowie den Palästen und der mittelalterlichen Stadtmauer lässt sich ein Stück Geschichte erahnen.

Montepulciano ist in erster Linie bekannt für seine ausgezeichneten Weine. Außerdem glänzt es mit seiner Lage im Val di Chiana und ist damit eines der attraktivsten Bergstädtchen der Toskana. Die Hauptstraße mit ihren 11,5 Kilometern verläuft von Porta al Prato hoch bis zum Piazza Grande, dem höchsten Punkt der Stadt. Als Krönung eines Besuchs in Montepulciano lohnen sich Besichtigungen des Schlosses sowie der Kirche Saint Agostino.

Montalcino ist ein kleiner malerischer Ort auf einer grünen Anhöhe, eingebettet zwischen zahlreichen Seen, der von vielen weiteren alten Dörfern umgeben ist und wunderbare Weitblicke über die umliegende Landschaft zulässt. Wer sich für Archäologie interessiert, ist hier genau richtig. Die Steinhäuser, rustikalen Restaurants und Tavernen der Gegend strahlen jede Menge Charme aus und ziehen Urlauber wie ein Magnet in die Region.

Wer sein Feriendomizil hier hat und gerne mal ins 40 Kilometer entfernte Siena fahren möchte, gelangt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut dorthin.

Bild mit freundlicher Genehmigung von stasal | Datacreate Asal