Cinque Terre

Urlaub in der Toskana – Beste Reisezeit

Bei einer Reise in die Toskana erwartet die Urlauber ein reichhaltiges Kulturerbe sowie reizvolle Landschaften von historischer Bedeutung. Doch wann ist die beste Reisezeit für einen Trip in das schöne Mittel-Italien?

Weinreben so weit das Auge reicht, hügelige Landschaften, Olivenbäume und prungvolle Kulturschätze – all das verbindet man mit der Toskana. Doch die Region um Florenz, Siena, Lucca und Pisa herum ist nicht nur landschaftlich und kulturell reizvoll, sondern punktet bei Mitteleuropäern auch mit einem angenhem milden Klima. Wer seinen Urlaub in der Toskana plant, sollte sich auch um den Zeitpunkt der Reise Gedanken machen. Zu welcher Jahreszeit kann man die üppige Kulturlandschaft am besten genießen?

Wann fährt man in die Toskana?

Jede Jahrezeit in Mittelitalien bringt ihre besonderen Reize mit sich und daher lässt sich nicht pauschal sagen, wann es in der Toskana am schönsten ist. Gemessen an Sonnenstunden und Klima sind eindeutig der Frühling und Herbst als beste Reisezeit zu empfehlen, denn dort sind die Temperaturen mit 23 bis 27 Grad im Mai sowie Juni und 19 bis 23 Grad im September und Oktober angenhem mild, ohne dass man mit Hitze oder Kälte zu kämpfen hat. Im Frühling können sich Urlauber auf zehn Sonnenstunden im Durchschnitt freuen und im Herbst auch immerhin noch auf sechs bis acht Stunden strahlenden Sonnenschein.

Auch landschaftlich bieten beide Jahrezeiten prachtvolle Anblicke. Im Mai verwandelt sich die gesamte Region in ein einziges Blütenmeer und viele Maifeste werden gefeiert. Der goldene Herbst, in dem die Weinlese ansteht, betört durch malerische Farbenpracht. Zu dieser Zeit strahlt die Toskana sehr viel Ruhe aus, da der große Sommeransturm vorüber ist. Der September und Oktober laden daher zu ausgedehnten Spaziergängen und Erkundungstouren ein.

Eindrücke der Cinque Terre

Wohin in den Sommer- und Wintermonaten?

Wer aufgrund der Schulferien seinen Italienurlaub nur im Sommer planen kann, sollte die großen Städte wie Florenz, Pisa oder Siena meiden. Dort wird es im Hochsommer mit weit über 30 Grad sehr heiß und Stadtbesichtigungen könnten etwas anstrengend werden. Am besten hält man sich in den Monaten Juli und August an der Versilia-Küste oder der Etruskischen Riviera auf und genießt kühlende Meeresbrisen. Trotz kalter Temperaturen eignet sich der Winter als Reisezeit insofern als dass er den Geldbeutel schont und Kultur- und Kunstliebhaber nun ideal die Zeit nutzen können, um die über 70 Museen von Florenz intensiv zu erkunden. Fazit: Die beste Reisezeit für einen Toskanaaufenthalt hängt von den Interessen des Urlaubers ab. Naturpracht im Frühling und Herbst, Badeurlaub im Sommer und kulturelle Streifzüge im Winter – die Toskana ist zu jeder Jahreszeit reizvoll.

Bild mit freundlicher Genehmigung von stasal | Welt der Ferien – Das Magazin für Urlauber