Navigationsgeräte zum Wandern

Navigationssysteme sind längst nicht mehr nur für Autofahrer interessant. Mehr und mehr werden sie auch zum Wandern mit auf Tour genommen und erweisen sich auch dort als praktische kleine Helfer.

Mobile Navis, die als Handgeräte mit zum Wandern genommen werden können, haben nahezu alle dieselben Basisfunktionen. Sie zeigen dem Bediener seine augenblickliche Position an, die Höhe in der er sich gerade befindet und die Bewegungsrichtung. Das Navigationsgerät verfügt außerdem über einen Tripcomputer, der die Strecke anzeigt, die der Wanderer bereits zurückgelegt hat und die Zeit, die er für die Entfernung gebraucht hat. Navigationsgeräte zum Wandern können zu einem bestimmten Punkt oder nach einer eingegebenen Route navigieren. Um Routen und Wegpunkte zu übertragen, verfügen die Geräte über einen Computeranschluss und eine Sprachaufzeichnungsfunktion. Je nach Preis und Marke verfügen die Geräte häufig über weitere Funktionen wie einen magnetischen Kompass, ein Barometer, eine zusätzlich Straßennavigation oder ein Farbdisplay. Mittlerweile gibt es auch wasserdichte Navigationsgeräte zum Wandern.

Für die Stromversorgung der Navigationsgeräte zum Wandern sorgen Batterien oder Akkumulatoren mit AA- oder AAA-Zellen. Zum Aufladen der Akkus ist ein separates Ladegerät erforderlich. In der Regel halten volle Akkus zwischen 5 und 10 Stunden. Für lange Touren sollte man sicherheitshalber Ersatzbatterien in der Tasche haben.

Der Empfang der Geräte basiert auf 21 Satelliten des amerikanischen GPS (Global Positioning System). Davon muss das Navi mindestens vier empfangen können, um Ort und Höhe zu bestimmen. Ohne Höhenermittlung sind drei Satelliten ausreichend. In der Regel ist der Satellitenempfang der Geräte sehr zuverlässig, Probleme gibt es hin und wieder in Schluchten, in Gebieten mit vielen Bäumen oder bei Abschattung durch Gebäude.

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