Lhasa – Die Stadt des Sonnenscheins

HimalayaLhasa, die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet, liegt in einem Hochgebirgstal und hat eine große religiöse Bedeutung. So wurde Lhasa, was auf Tibetisch so viel wie „Heiliges Land“ bedeutet, bei einem Tempel begründet und ist auch heute noch das Zuhause zahlreicher Mönche. Aufgrund der mehr als 3.000 Sonnenstunden pro Jahr, wird Lhasa liebevoll auch als Stadt des Sonnenscheins bezeichnet.

Lhasa liegt auf 3658 Metern Höhe am Ufer des Lhasa-Flusses und lässt sich sowohl auf dem Landweg als aber auch mit dem Flugzeug erreichen. Einmal in Lhasa angelangt, ist man fasziniert vom unvergleichlichen Charme, der von dieser Stadt ausgeht. Die wichtigste Sehenswürdigkeit vor Ort ist der Potala-Palast, der ehemalige Palast der Dalai Lamas. Gelegen auf dem 130 Meter hohen Berg „Mar-po-ri“ erhebt sich der gewaltige Palast auf imposante Art und Weise über die tibetische Hauptstadt.

Lhasa – Hauptstadt Tibets

Als Hauptstadt des Autonomen Tibets, bildet Lhasa das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum. Lebten 1950 noch 20.000 bis 25.000 Menschen in der Stadt, so sind es heute fast 475.000 Menschen. Auch wenn Lhasa einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt hat, so musste die tibetische Kultur doch deutlich unter der chinesischen Herrschaft leiden.

Während sich Lhasa lange Zeit als Stadt frei von fremden Einflüssen präsentierte, ist heute lediglich noch im Tempelviertel Barkhor die alte Atmosphäre Lhasa zu spüren. Doch auch, wenn sich Stadt und Land im Laufe der Jahre stark verändert haben, so geht von Tibet doch auch weiterhin eine unvergleichliche Faszination aus. Die tibetische Gastfreundschaft, die malerische Landschaft und vor allen Dingen die Nepal-Route mit dem Mount Everest ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Touristen in ihren Bann.

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